dortmund.jpg

Home arrow Kommunalpolitik arrow Wülfrath arrow Ene, meine, mu… die Stadthalle kriegst Du
Ene, meine, mu… die Stadthalle kriegst Du PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Frank Homberg DLW   
Wednesday, 20. January 2010

Ene, meine, mu… die Stadthalle kriegst Du


bild frank homberg.jpgKaufangebot für Laubfrosch – so titelte die Rheinische Post in ihrer Ausgabe vom 19.01.2010 den Artikel zum geplanten Verkauf der Neandertahlhalle. Der Mettmanner Hans-Jochim Adelhöfer will diese demnach für einen Euro „erwerben“. Nicht nur die Mettmanner Bürgerinnen und Bürger, auch die Wülfrather sollen die neue Stadthalle dann nutzen. Die einen nennen es galant Kooperation mit Wülfrath – andere nennen es interkommunale Zusammenarbeit. Aber egal mit welch „schönen Worten“ es umschrieben wird – am Ende bedeutet es das Aus für die Wülfrather Stadthalle.

Und so hat sich auch der Fraktionsvorsitzende Dr. Frank Homberg (DLW) seine Gedanken zum geplanten Verkauf gemacht und einen Gegenvorschlag unterbreitet:

„Die Medamanahalle wird nicht für 1 Euro an Hans-Joachim Adelhöfer „verkauft“. Das Gebäude wird abgerissen und zusammen mit dem Hertiegrundstück entsteht dort die “Neue Mitte Mettmann“.

Aufgrund der besseren Akustik und des besseren Bauzustandes wird die Stadthalle Wülfrath der zentrale Standort für Kulturveranstaltungen in Mettmann und Wülfrath. Die Stadt Mettmann zahlt der Stadt Wülfrath ab 2010 20% (ca. 44.000 €) des Zuschussbedarfes für die Medamana. Der Haushalt der Stadt Mettmann wird um 180.000 € entlastet. Dabei sind die Verkaufserlöse von 1,5 Millionen € für das Filetstück in der Mettmanner Innenstadt noch nicht eingerechnet. Dafür geben wir auch gerne sämtlichen Bestsellern der Stadbücherei Mettmann in der Wülfrather Medienwelt eine neue Heimat. Vielleicht richtet Wülfrath für die Mettmanner einen Bücherbus ein. Die Stadt Mettmann darf den Steinway-Flügel selbst verkaufen und den Erlös dem allgemeinen Haushalt zuführen – Wülfrath hat selber ein Instrument. Auch die Haltestelle für die Buslinien 746 und 748 liegen idealerweise jetzt schon direkt vor der ebenerdig zu errreichenden und barrierefreien Halle im Herzen der Kalkstadt.


Ein Erhalt der Halle in Wülfrath – vielleicht durch Herrn Adelhöfer betrieben – wird für beide Kommunen die Lösung aller Gelprobleme bedeuten, nur mit identitätsstiftender Kultur Made in Mettmann sieht es trübe aus.


Um Klartext zu reden: "Es gibt in Wülfrath keine Mehrheit in der Bürgerschaft für die Aufgabe der Stadthalle.“

Frank Homberg, Fraktionsvorsitzender der DLW im Stadtrat Wülfrath

 
< zurück   weiter >

anwesend

Aktuell 7 Gäste online
© 2010 DIE LINKE Wülfrath
Joomla! is Free Software released under the GNU/GPL License.