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Ene, meine, mu… die Stadthalle
kriegst Du
Kaufangebot für Laubfrosch – so
titelte die Rheinische Post in ihrer Ausgabe vom 19.01.2010 den
Artikel zum geplanten Verkauf der Neandertahlhalle. Der Mettmanner
Hans-Jochim Adelhöfer will diese demnach für einen Euro „erwerben“.
Nicht nur die Mettmanner Bürgerinnen und Bürger, auch die
Wülfrather sollen die neue Stadthalle dann nutzen. Die einen nennen
es galant Kooperation mit Wülfrath – andere nennen es
interkommunale Zusammenarbeit. Aber egal mit welch „schönen
Worten“ es umschrieben wird – am Ende bedeutet es das Aus für
die Wülfrather Stadthalle.
Und so hat sich auch der
Fraktionsvorsitzende Dr. Frank Homberg (DLW) seine Gedanken zum
geplanten Verkauf gemacht und einen Gegenvorschlag unterbreitet:
„Die
Medamanahalle wird nicht für 1 Euro an Hans-Joachim Adelhöfer
„verkauft“. Das Gebäude wird abgerissen und zusammen mit dem
Hertiegrundstück entsteht dort die “Neue Mitte Mettmann“.
Aufgrund der besseren Akustik und des
besseren Bauzustandes wird die Stadthalle Wülfrath der zentrale
Standort für Kulturveranstaltungen in Mettmann und Wülfrath. Die
Stadt Mettmann zahlt der Stadt Wülfrath ab 2010 20% (ca. 44.000 €)
des Zuschussbedarfes für die Medamana. Der Haushalt der Stadt
Mettmann wird um 180.000 € entlastet. Dabei sind die Verkaufserlöse
von 1,5 Millionen € für das Filetstück in der Mettmanner
Innenstadt noch nicht eingerechnet. Dafür geben wir auch gerne
sämtlichen Bestsellern der Stadbücherei Mettmann in der Wülfrather
Medienwelt eine neue Heimat. Vielleicht richtet Wülfrath für die
Mettmanner einen Bücherbus ein. Die Stadt Mettmann darf den
Steinway-Flügel selbst verkaufen und den Erlös dem allgemeinen
Haushalt zuführen – Wülfrath hat selber ein Instrument. Auch die
Haltestelle für die Buslinien 746 und 748 liegen idealerweise jetzt
schon direkt vor der ebenerdig zu errreichenden und barrierefreien
Halle im Herzen der Kalkstadt.
Ein Erhalt der Halle in Wülfrath –
vielleicht durch Herrn Adelhöfer betrieben – wird für beide
Kommunen die Lösung aller Gelprobleme bedeuten, nur mit
identitätsstiftender Kultur Made in Mettmann sieht es trübe aus.
Um Klartext zu reden: "Es gibt in
Wülfrath keine Mehrheit in der Bürgerschaft für die Aufgabe der
Stadthalle.“
Frank Homberg, Fraktionsvorsitzender der DLW im Stadtrat Wülfrath
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